Werner Strassenreinigung
15.11.2017 21:39 Alter: 26 days
Kategorie: Wirtschaft und Mittelstand
Klimaschutz

Weniger Treibhausgase beim Einsatz von Kältemitteln


Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der aktuell in Bonn stattfinden Weltklimakonferenz mitteilt, wurden von Unternehmen in Deutschland im Jahr 2016 beim Einsatz von Kältemitteln insgesamt 6.730 Tonnen klimaschädliche Treibhausgase verwendet. Das waren rund 405 Tonnen weniger als im Jahr 2015. Damit reduzieren sich die mittel- bis langfristigen klimaschädlichen Emissionen um rund 1,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.

Als Kältemittel wird mit insgesamt gut 4.100 Tonnen überwiegend der Stoff „R 134a“ verwendet. Dieser Stoff trägt 1.430 Mal stärker zum Treibhauseffekt bei als CO2 und findet meist Verwendung in geschlossenen Systemen, zum Beispiel in Autoklimaanlagen oder Kühlschränken. Daher wird das Kältemittel häufig mittel- bis langfristig als Emission freigesetzt. Von „R 134a“ wurden 2016 knapp 810 Tonnen weniger verwendet als im Vorjahr. Damit verminderte sich das Emissionspotenzial dieses Stoffes um rund 1,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.

Stark angestiegen ist die Verwendung des Kältemittels „R 1234yf“. Hier erhöhte sich der Einsatz von 23 Tonnen im Jahr 2015 auf 495 Tonnen 2016. Dieser Stoff wird neben anderen Stoffen als Ersatz für R 134a eingesetzt. Da der Stoff aber eine geringe Klimawirksamkeit hat (CO2-Äquivalent = 4), entspricht die verwendete Menge einem Emissionspotenzial von lediglich knapp 2000 Tonnen CO2-Äquivalente.

cs/Destatis

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